In Vorarlberg wurden – laut Google-KI – im Jahr 2014 fast 26 Millionen an Sozialhilfe ausbezahlt. Österreichweite Zahlen dazu gibt es nicht, da es nicht in jedem Bundesland Sozialhilfe gibt (sagt zumindest die Statistik Austria, die jede österreichweiter Anfrage in den Daten mit dem Verweis darauf, dass das nicht geht, mit einem Kürzel anstatt mit Zahlen beantwortet.
Bleiben wir daher exemplarisch bei Vorarlberg – auch hier gibt es erst Zahlen ab 2024 dazu. also keine „historischen Daten“ bei der Statistik Austria.

Das sind die Zahlen zur Bevölkerung in Vorarlberg für das Jahr 2024: Etwa 80% der in Vorarlberg lebenden Menschen sind österreichische Staatsbürger. Weitere 17% sind Staatsbürger einen europäischen Landes. Die restlichen knapp 3,5% sind aus anderen Regionen der Welt.

Wenn wir das Ganze auf Altersgruppen aufgeteilt anschauen, dann sehen wir, dass es sowohl bei den Kindern als auch bei den älteren Menschen 80% und mehr sind, die von der Staatsbürgerschaft her Österreicher sind. Bei den Menschen, die nicht aus Europa stammen, ist der Anteil mit 8% bei den 25-29-Jährigen am größten.
„Aber das sind alles nur junge Männer“, höre ich schon die Einwände auf diese Zahlen. Dem ist nicht so: Insgesamt liegt der Anteil an männlichen Personen in Vorarlberg bei 49,4%, bei den „Europäern (ohne Ö) liegt er bei 50,6% und bei den Menschen, die nicht aus Europa stammen bei 52,1%. Er ist also höher, aber nicht extrem. Allerdings ist der Männeranteil bei den jungen Erwachsenen zwischen 55 und 62% – am höchsten in der Gruppe der 20 bis 24-Jährigen.
Anders gesagt: Bei den 25-29-Jährigen, wo der Anteil an Männern in der Gruppe der Personen, die keine Staatsbürgerschaft eines europäischen Landes (incl. Türkei) haben, waren zu Jahresbeginn 2025 in Vorarlberg genau 2.246 junge Männer im Land – insgesamt lebten in diesem Alter 25.041 Menschen im Land – das bedeutet, dass die nicht europäischen Männer knapp 9% der Gesamtgruppe ausmachen. Bei der Gesamtbevölkerung ist der Anteil knapp über 5% groß.
Schauen wir uns jetzt noch die Zahlen zur Sozialhilfe an: Fast 7.500 Menschen in Vorarlberg erhalten Sozialhilfe in irgendeiner Form.

Von diesen Menschen haben gut ein Drittel die österreichische Staatsbürgerschaft. Mehr als die Hälfte sind Bürger eines Staates, der NICHT in Europa liegt. Etwa 8% stammen aus europäischen Staaten und bei ca. 2% ist als Staatsbürgerschaft „sonstige oder unbekannt“ angeführt.
Bitte aufpassen, es geht hier NICHT darum, wie viel der Gelder an wen fließen, sondern wie viele Sozailhilfe-Bezieher es in welcher Gruppe gibt!

Das sind die einzlenen Altersgruppen im Detail. Klar zu sehen ist, dass es Gruppen gibt wie die 60-64-Jährigen oder die 55-59-Jährigen, wo etwa die Hälfte der Sozialhilfeempfänger die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Andererseits ist der Anteil der Österreicher bei den 15-19-Jährigen unter 25%.
Und nur bei den 50-64-Jährigen und den Menschen ab 70 Jahren ist der Anteil an „Nicht-Europäern“ kleiner als 50%.
Laut Land Vorarlberg gibt es folgende Arten von Sozialhilfe:

Fazit
Ich suche ja schon seit Jahren immer die positiven Nachrichten. In dem Fall will ich es so formulieren: Zum Glück geht es in Vorarlberg den meisten Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft so gut, dass sie keine Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen.
Fakt ist nämlich, dass insgesamt bei einem Anteil von weniger als 4% an Menschen, die NICHT aus Österreich oder einem europäischen Staat kommen, diese doch sehr kleine Gruppe 55% aller Sozialhilfeempfänger stellt. Ich wünsche jedenfalls allen, die auf solche Leistungen angewiesen sind, dass sich ihre Situation bald so weit verbessert, dass sie das Geld nicht mehr zur Bewältigung des Lebensunterhalts benötigen!